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| Zinnober | |
Bild des Minerals | |
| Chemismus | HgS |
| Kristallsystem | trigonal |
| Kristallklasse | ___ |
| Farbe | blutrot bis schwarz |
| Strichfarbe | dunkelrot |
| Härte | 2 bis 2,5 |
| Dichte | 8 |
| Glanz | Diamant-, Metallglanz |
| Opazität | durchscheinend |
| Bruch | splitterig, spröd |
| Spaltbarkeit | vollkommen |
| Habitus | dicktafelig |
| häufige Kristallflächen | ___ |
| Zwillingsbildung | ___
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| Kristalloptik
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| Brechungsindices | ___ |
| Doppelbrechung | ___ |
| Pleochroismus | ___ |
| optische Orientierung | ___ |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ ___
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| weitere Eigenschaften | |
| chemisches Verhalten | kann aus Quecksilber(II)salz-Lösungen durch Schwefelwasserstoff als Quecksilber(II)sulfid ausgefällt werden |
| ähnliche Minerale | ___ |
| Radioaktivität | nicht radioaktiv |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| besondere Kennzeichen | ___ |
Zinnober oder Cinnabarit ist ein blutrotes, zuweilen auch schwarzes Sulfid-Mineral mit einer Härte von 2 bis 2,5 und einer tiefroten Strichfarbe. Es kristallisiert im trigonalen Kristallsystem und hat die chemische Zusammensetzung HgS.
Ein sehr ähnliches ebenfalls blutrotes Mineral ist Realgar oder Rauschrot, das allerdings eine wesentlich geringere Dichte hat.
| Inhalt |
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1 Bemerkenswerte Eigenschaften 2 Vorkommen 3 Bedeutung als Rohstoff 4 Geschichte 5 |
Bemerkenswerte Eigenschaften
Zinnober kann chemisch aus Quecksilber(II)salz-Lösungen durch Einleiten von Schwefelwasserstoff als Quecksilber(II)sulfid ausgefällt werden.
Vorkommen
Man findet Zinnober sowohl in massiver als auch in kristalliner Form hauptsächlich in Bruchzonen um vulkanische Schlote und an heißen Quellen.
Fundorte:
Geschichte
Seit dem 7. Jahrhundert v. Chr wird Zinnober als Erz abgebaut. Seine historische Anwendung ist als Pigment bzw. nach Extraktion des Quecksilber als Material für Spiegel.
Siehe auch: Liste von Mineralen
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