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Die Zervix stellt die Verbindung der Gebärmutter in die Scheide dar. Die Öffnung ist von dicker Schleimhaut umgeben, die ca. 3cm weit in das Scheidendach vorragt. Im Normalfall ist die Öffnung eng, um ein Aufsteigen von Keimen in die Gebärmutter zu verhindern. Während der Geburt wird die Zervix unter dem Einfluß des Hormons Prostaglandin weicher, er öffnet sich während der Wehen und hat beim Durchtritt des Babykopfes einen Durchmesser von über 10cm.
Zervikalschleim
Die Zervix sondert Schleim ab, der im Laufe des Zyklus charakteristischen Veränderungten unterliegt:
An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig bis klebrig und von pappiger Konsistenz, er verschließt den Muttermund wie eine natürliche Barriere. Unter dem Mikroskop sieht man die Muzin-Fäden wirr und ungeordnet durcheinanderliegen, weder Spermien noch Bakterien können sie durchdringen.
An fruchtbaren Tagen dagegen, also von im Durchschnitt 3 Tagen vor bis 2 Tage nach dem Eisprung, wird der Schleim dünnflüssig, glasklar und fadenziehend. Die Muzinfäden unter dem Mikroskop sind parallel ausgerichtet und ermöglichen ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter. Die Empfängnisverhütung der sogenannten Minipille beruht unter anderem auch auf der Wirkung der Gestagene auf den Zervikalschleim. Dieser wird für Spermien undurchlässiger.
Siehe auch: Geschlechtsorgane
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