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1 Definition 2 Gattungssystematik 3 Geschichte und Herkunft |
Definition
An einer allgemeinen Definition des Begriffs "Zeitschrift" ist die Kommunikationswissenschaft/Medienwissenschaft bisher trotz vielfältiger Versuche gescheitert. Im Gegensatz zu der Tageszeitung, die sich durch die Merkmale Periodizität, Publizität, Disponibilität, Aktualität und Universalität auszeichnet, gelten für die Zeitschrift zwar die ersten drei Merkmale, von den beiden letzteren aber meist nur höchstens eines. Da eine präzise Definition damit aber nicht möglich ist, greift man meistens darauf zurück, die Zeitschrift als periodische Presse, die aber keine Tageszeitung ist, zu bezeichnen. Einer der wichtigsten Zeitschriftentheoretiker war Walter Hagemann.
Wissenschaftliche Zeitschriften spielen eine fundamentale Rolle für den Fachdiskurs in den Wissenschaften.
Siehe auch: Verlag, Verleger, Liste von Verlagen, Abkürzungen von ZeitschriftentitelnGattungssystematik
Von der Wissenschaft wurde schon oft versucht, eine Zeitschriftensystematik, die einen Überblick über das breite Spektrum der Zeitschriftengattungen leisten soll, aufzustellen - von den vielen unterschiedlichen Ansätzen konnte sich bisher keiner durchsetzen. Meist werden die
Geschichte und Herkunft
Genauso variationsreich wie das heutige Zeitschriftenspektrum waren auch die Anfänge der Zeitschrift. Sie entwickelte sich aus den unterscheidlichsten Vorläufern: den Flug- und Streitschriften, Relationen und Messrelationen, Avisen und Chroniken. Die älteste bekannte Zeitschrift ist das "Journal de Scavans", errstmalig im Januar 1665 erschienen. Der 1674 erstmals verlegte "Götter-Both Mercurius" gilt als erste deutsche Zeitschrift.
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