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Astronomisch beginnt er mit der Wintersonnenwende - der Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis steht und die Tage am kürzesten sind:
Phänologisch kann der Winterbeginn vom astronomischen erheblich abweichen und wird neben der Meer-Land-Verteilung (maritimes vs. Kontinentalklima) oft durch den Beginn einer dauerhaften Schneedecke markiert. Die Zu- oder Abnahme von Gletschern hängt aber weniger von der winterlichen Schneelage als vom ersten Neuschnee im Herbst ab, der die Ablation hemmt.
In den Alpen ist Maria Lichtmess ein statistischer "Lostag" für das Wetter des Spätwinters. Bekannt ist der Spruch ''Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist das Frühjahr nimmer weit." In Salzburg trifft auch oft (z.B. 2004) das Gegenteil zu: "Sonnt der Dachs sich in der Lichtmesswoch', bleibt er noch 4 Wochen in sei'm Loch!"
Genähert teilt man dem Winter die Monate Dezember, Januar und Februar zu bzw. in der Südhemisphäre den Juni, Juli und August. An den geografischen Polen herrscht ein halbes Jahr die "Polarnacht"; nahe den Polarkreisen dauert sie einige Tage bis Wochen.
Wie im Sommer gibt es auch im Winter alte Bräuche, die teilweise überlebt haben: z.B. die Sonnenwende als Weihnachten, Fasnacht/Fasching, Maskenball und Perchtenlauf.
Der Begriff Winter wird aber auch in Bezeichnungen verwendet, die über ein halbes Jahr dauern, wie z.B. Winterhalbjahr, Winterfahrplan, Wintertarif, Winterschlaf (bei Tieren), Winterzeit o.a.
Siehe auch: Olympische Winterspiele, Frühling, Sommer, Herbst, Äquinoktium, Sonnenwende
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