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Diese Antilope trägt ein weißlichen "Pferdeschwanz" und hat eine schwarze Fellfärbung. Das Gesicht ist mit borstenartigen abstehenden Büscheln bedeckt, auch am Hals und zwischen den Vorderläufen wachsen lange Haare. Vom Nacken bis zu den Schultern steht eine weiße Mähne mit schwarzen Spitzen. Beide Geschlechter tragen hakig nach oben und nach vorn gebogene Hörner, wobei sie sich beim Männchen an den Ansatz zu einer Art "Helm" verdicken.
Obwohl Grasfresser kommt es vor, daß sie gelegentlich Laub fressen. Sie leben in von Gestrüpp durchsetzte, offene Steppe.
Die Kühe ziehen mit den Kälbern herdenweise durch die Reviere der Bullen. Die geselligen Tiere sind tagaktiv, allerdings ruhen sie in der Mittagshitze, auch wenn nicht der schatten aufgesucht wird. Die meisten Kälber werden im Sommer geboren. Früher konnten rießige Herden beobachtet werden, wobei sich das inzwischen ausgerottete Quagga zu den Gnus gesellten.
Die Weißschwanzgnus zählen heute zu den seltesten großen Säugetieren der Erde, der Bestand wird auf weniger als 4.000 Exemplaren geschätzt, die meisten von ihnen leben in den Wildschutzgebieten: Karru, Bergzebra, Giant´s Castle und Willem-Pretorius.
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