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Württembergischer Wein

Württembergischer Wein wird im Weinanbaugebiet "Württemberg" im Süden Deutschlands angebaut. Im Jahre 2002 erreichte der "Württemberger" einen Anteil von 12% an der deutschen Weinerzeugung.


Daten
Weinbaugebiet: Württemberg
Bundesland: Baden-Württemberg
Weinanbau seit: 2. Jahrhundert
Fläche: 11.634 Hektar
Weinproduktion: 1.156.532 hl (2001)
Anteil Qualitätswein: ca. 85 % AOC

Der Wein aus Württemberg ist berühmt für seine Rotweinlagen. Die häufigsten Rebsorten sind Trollinger und Riesling.

Inhalt
1 Geographische Lage und Klima
2 Geologische Besonderheiten
3 Gebietseinteilung (Bereiche, Grosslagen)
4 Typische Rebsorten
5 Qualitätsstufen
6 Geschichte
7 Sonstiges

Geographische Lage und Klima

Das Weinanbaugebiet Württemberg liegt im Süden von Deutschland. Es erstreckt sich zwischen dem nördlichen Bereich Kocher-Jagst-Tauber in Franken entlang dem Neckartal über Heilbronn und Stuttgart bis Reutlingen sowie einem kleinen Bereich am Württembergischen Bodensee.

Das günstige Kleinklima entlang des Neckars und die hitzigen Keuperböden lassen ausdruckstarke Rotweine gedeihen. Regnerische Winter und heiße Sommer sorgen für hohe Qualität und gute Ernteerträge.

Geologische Besonderheiten

Felsige Hanglagen mit Sedimenten. ...

Gebietseinteilung (Bereiche, Grosslagen)

Innerhalb von Württemberg gibt es sechs Bereiche, 17 Großlagen und über 200 Einzellagen.

Bereich Württembergischer Bodensee

KEINE GROSSLAGE

Bereich Bayerischer Bodensee

GROSSLAGE Lindauer Seegarten

Bereich Kocher-Jagst-Tauber

GROSSLAGE Tauberberg
GROSSLAGE Kocherberg

Bereich Remstal-Stuttgart

GROSSLAGE Weinsteige GROSSLAGE Kopf GROSSLAGE Wartbühl GROSSLAGE Sonnenbühl GROSSLAGE Hohenneuffen

Bereich Oberer Neckar

Keine GROSSLAGEN'

Bereich Württembergisch Unterland

GROSSLAGE Staufenberg
GROSSLAGE Lindelberg GROSSLAGE Salzberg GROSSLAGE Schozachtal GROSSLAGE Wunnenstein GROSSLAGE Kirchenweinberg GROSSLAGE Heuchelberg GROSSLAGE Stromberg GROSSLAGE Schalkstein

Typische Rebsorten

REBSORTE                  FLÄCHEN 2000 
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Blauer Trollinger             2.579 ha 
Schwarzriesling (Müllerrebe)  1.864 ha
Blauer Lemberger              1.138 ha 
Blauer Spätburgunder            717 ha
Blauer Portugieser              210 ha  
Dornfelder                      254 ha   
Samtrot                         136 ha
Sonstige                         98 ha
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Rotgewächse                   6.880 ha 

Weißer Riesling               2.429 ha
Kerner                          600 ha 
Müller Thurgau                  561 ha 
Grüner Silvaner                 214 ha
Ruländer (Grauburgunder)         66 ha
Sonstige                        118 ha
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Weißgewächse                  3.988 ha

Qualitätsstufen

AOC-Lagen sind weitverbreitet. Während der Rotwein Weltruhm genießt, hat der Weißwein eher mittleren Rang.

Geschichte

Es wird angenommen, dass schon im 2. Jahrhundert nach Christus in Württemberg Wein angebaut wurde. Durch eine Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch im Jahre 766 wurde der Weinbau erstmals urkundlich nachgewiesen. Mit der Verbreitung des Christentums nahm dann durch die Klöster der Weinanbau zu. Vor dem 30-jährigen Krieg wurde die Anbaufläche auf rund 45.000 ha geschätzt; heute beträgt sie 11.634 ha.

Weinanbaugebiete in Deutschland:
Ahr | Baden | Franken | Hessische Bergstraße | Mittelrhein | Mosel-Saar-Ruwer | Nahe | Pfalz | Rheingau | Rheinhessen | Saale-Unstrut | Sachsen | Württemberg


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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