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Die Auflösung der Viererbande im Jahr 1976 markierte das Ende der Kulturrevolution, die 1966 von Mao ausgelöst wurde, um die damaligen Führer der Kommunistischen Partei Liu Shaoqi, Deng Xiaoping und Peng Zhen zu bekämpfen. Jiang Qing, die vor 1966 nicht öffentlich in Erscheinung getreten war, begann sich aktiv an der Kulturrevolution zu beteiligen. Zhang, Yao und Wang waren Parteiführer in Shanghai. Der chinesische General Lin Biao war bis zu seinem Tod im Jahre 1971 ebenfalls ein Mitglied der Gruppe.
Nach dem Tod Lin Biaos ebbte die Wirkung der Kulturrevolution ab. Das Land hatte inzwischen ernorme wirtschaftliche und kulturelle Verluste hinnehmen müssen. Der Premierminister Zhou Enlai, der die Kulturrevolution zwar immer geduldet jedoch nie vollständig unterstützt hatte, holte Deng Xiaoping am 10. Parteitag der KP 1973 zurück in die Partei. (Liu Shaoqi starb 1969 im Gefängnis; vermutlich wurde er von Mitgliedern der maoistischen Roten Garde ermordet).
In der heutigen Zeit steht fest, dass sich Mao in seinem letzten Lebensjahr noch gegen seine Frau Jiang und damit gegen die Viererbande wandte, die nach seinem Tod versucht hatte an die Macht zu gelangen. Eine genaue Rekonstruktion der Ereignisse ist nach über einem viertel Jahrhundert nicht mehr möglich. Man kann jedoch sagen, dass die Viererbande bei Mao stark an Ansehen verloren hatte.
Als Zhou Enlai 1976 starb, wurde der relativ unbekannte Hua Guofeng sein Nachfolger. Die Viererbande beabsichtigte Deng Xiaoping im April 1976 zu beseitigen, was jedoch auf Grund der neu errungen Machtstellung Dengs scheiterte. Des weiteren hofften sie, dass sie die Unterstützung der zwei wichtigen Militärführer Wang Dongxing und Chen Xilian erringen könnten. Doch Hua Guofeng hatte die Armee schon auf seine Seite gebracht, weswegen sämtliche Anstrengungen der Viererbande auf diesem Gebiet erfolglos blieben. Am 6. Oktober ließ Hua die Bande und ihre radikalen Anhänger verhaften. Kurz darauf wurde ein Medienkampagne gegen sie eingeleitet, in der sie erstmals als Viererbande bezeichnet und für die Missstände der Kulturrevolution mit verantwortlich gemacht wurden.
1981 wurden die vier Mitglieder einem Gericht vorgeführt, wo man sie beschuldigte gegen die Partei agitiert zu haben. Jiang Qing und Zhang Chunqiao erhielten Todesstrafen (später in lebenslange Haft umgewandelt). Yao Wenyuan und Wang Hongwen wurden jeweils zu einer 20-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
Die Bestrafung der Viererbande war nützlich für die chinesische Führung. So hatte man Schuldige vorzuweisen, die man für die Fehlschläge der Kulturrevolution verantwortlich machen konnte, ohne den Kommunismus an sich in Frage zu stellen.
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