Verhalten
- Allgemein spricht man in der Systemtheorie von Verhalten eines Systems, wenn es von einem Zustand in einen anderen übergeht.
- Eine ganzheitlich-phänomenologische Auffassung des Verhaltens hat die in der Psychologie einflussreiche Schule der Gestaltpsychologie beziehungsweise Gestalttheorie entwickelt. Hier ist insbesondere die psychologische Feldtheorie von Kurt Lewin zu nennen. Ihr zufolge ist das menschliche Verhalten eine psychologische Funktion von erlebter Person und erlebter Umwelt.
- Die Soziologie bezeichnet mit Sozialverhalten jede Interaktion, die sich zwischen einem Organismus und seinen Artgenossen abspielt.
- In der Ethologie umfasst Verhalten alle Aktivitäten und körperlichen Reaktionen eines Menschen oder Tieres, die sich beobachten und messen lassen. Neben dem bloßen Reagieren auf Reize zählt auch die Gesamtheit aller Körperbewegungen, Körperhaltungen und Ausdrucksverhalten eines lebenden Organismus in seiner Umwelt.
Verhalten sind alle
- Körperhaltungen
- Gesten
- Schnellen Farbänderungen
- Absonderungen von Duftstoffen
- Bewegungen
eines Tieres oder eines Menschen.
Der Verhalten der Tiere wird von der Verhaltensforschung, das Verhalten der Menschen von der Psychologie erforscht. Bestimmte Verhaltensarten (das soziale Handeln) werden auch von Soziologie und der Politologie untersucht.
Man unterteilt Verhalten außerdem in
- Instinktverhalten
- Verhalten auf Grund höherer Verstandesleistungen
- zum Beispiel Lernverhalten.
Beispiele für Verhaltensformen
Kein Verhalten ist
- das Braunwerden der Haut in der Sonne
- das Träumen
Siehe auch: Verhaltensexzess
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