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Verdunstung

Bei einer Verdunstung geht ein Stoff in den gasförmigen Zustand über, ohne dass er vorher zum Sieden gebracht wurde.

Wasser beispielsweise verdunstet bei Raumtemperatur, wenn die Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt ist. Wasser geht also in die gasförmige Phase über, wurde aber nicht vorher zum Kochen gebracht: So trocknet u.a. Wäsche, verschwinden Wasserpfützen usw.

Bei der Verdunstung bleibt die Temperatur der Gasphase mit den verdunsteten Teilchen (im wesentlichen) gleich, dafür erhöht sich die Entropie. Die Oberfläche, auf der die Verdunstung stattfindet, kühlt sich dabei meistens ab. (Verdunstungskälte)

Dieses Prinzip kann man sich im Sommer zur Kühlung zunutze machen, indem man seine Haut mit Wasser benetzt oder sich mit einem Waschlappen einreibt, und ist auch für den kühlenden Effekt des Schwitzens verantwortlich.

In der Ökologie wird zwischen Transpiration (Botanik) und Evaporation als Formen der Verdunstung unterschieden.


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