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Das südliche Veracruz gehörte 1200 bis 400 v. Chr zum Kulturbereich der Olmeken. Ihre Zentren in dieser Region waren San Lorenzo und Tres Zapotes, von denen man Artefakte im anthropologischen Museum von Jalapa findet. 300 bis 900 n. Chr blühte im Mittelteil des Staates die Veracruz-Klassik, die von Teotihuacán beeinflusst ist, aber eine deutlich eigene Handschrift hat. Berühmt sind die kuriosen Nischenpyramiden in El Tajín. Nach der Aufgabe El Tajíns dominierten Tolteken und teilweise auch die Azteken die Gegend und unterwarfen die einheimischen Totonaken und Huaxteken, von denen die Spanier (ähnlich wie in Tlaxcala) anfangs als hochwillkommene Verbündete begrüßt wurden.
Neben diesen (heute noch bestehenden) Gruppen ist Veracruz - dank seiner Offenheit zur Karibik hin - der einzige Bundesstaat mit signifikantem Anteil afrikanischstämmiger Bevölkerung.
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