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Umm al-Qaiwain

Umm al-Qaiwain, oft als Umschrift der dialektalen Aussprache auch Umm al-Quwain oder Umm al-Qiwain geschrieben, (arabisch: ام القيوين) ist ein Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate.

Das Emirat liegt im Norden des Landes zwischen Adschman-Stadt und Stadt Ra's al-Chaima-Stadt. Das Territorium besteht aus einem zusammenängenden Stück und nicht wie fünf der sieben Emirate aus verschiedenen Teilterritorien.

Seit 1981 ist Scheich Raschid ibn Ahmad al-Mu'alla (شيخ راشد بن احمد المعلا) Emir des Landes.

Das Emirat hat etwa 40.000 Einwohner (Schätzung 1997) und ist damit das Emirat mit der geringsten Bevölkerung aller sieben Emirate. Es umfasst etwa 750 km², das sind etwa 1% des Territoriums der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Traditionell lebte das Emirat vom Fischfang, Bootsbau (Dhaus) und von der in der Oase Faladsch al-Mulla betrebenen Dattelkultur. Heute ist der Tourismus eine weiterer Wirtschaftszweig. Attraktionen sind dabei ein Aquapark und eine zum Naturschutzgebiet erklärte, etwa einen Kilometer vor Umm al-Qaiwain-Stadt gelegene Insel.

Umm al-Qaiwain-Stadt liegt entlang einer Bucht die von Inseln auf beiden Seiten umsäumt ist. Diese Bucht, die Chur al-Baida genannt wird, ermöglicht neben der Vogelbeobachtung auch die besten Sportsegelmöglichkeiten in den VAE. In der Stadt gibt es sieben Festungen, von denen eine renoviert wurde und heute ein Museum beherbergt.


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