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Tuamotu-Archipel

Das Tuamotu- oder auch Paumotu-Archipel ist eine zu Französisch-Polynesien gehörende Inselgruppe im Südpazifik östlich der Gesellschaftsinseln.

Inhalt
1 Geographie
2 Geschichte
3 Wirtschaft

Geographie

Allgemein

Das Archipel umfasst 77 Atolle, die sich zu einer etwa 1.800 Kilometer langen Kette zusammensetzen. Sie sind zusammen 13.500 km2 groß - inklusive Lagune - und haben etwa 11.000 Einwohner.

Bekannteste Inseln

Die bekanntesten Inseln des Archipels sind: Zum Verwaltungsbezirk Tuamotu gehören außerdem die Gambierinseln.

Das gesamte Archipel untersteht wie das gesamte Französisch-Polynesien als Überseeterritorium dem Französischen Staatspräsident Jacques Chirac und seiner Regierung.

Geographische Lage

Das Archipel befindet sich zwischen 14° und 23° südlicher Breite und zwischen 135° und 150° westlicher Länge.

Geschichte

1521 entdeckte der Portugiese Ferdinand Magellan die erste der Tuamotu-Inseln, die restlichen Atolle wurden im Laufe des 17, 18 und 19. Jahrhunderts entdeckt.

1947 erreichte Thor Heyerdahl mit seinem Floß Kon-Tiki das Atoll Raroia und zeigte damit, dass es keine technischen Gründe gab, die die Einwohner Südamerikas von der Besiedelung Polynesiens abgehalten haben könnten.

1966 bis 1996 dienten die Atolle Mururoa und Fangataufa im Südosten Frankreich als Testgelände für Atombomben.

Wirtschaft

Da die Atolle mit Kokospalmen bewachsen sind, ist die Kopragewinnung ein großer Wirtschaftsfaktor. Außerdem wird Fischerei - auch Perlenfischerei - betrieben. Der Tourismus hat vor allem im Nordwesten auf den Atollen Rangiroa, Manihi, Tikehau und Fakarava Fuß gefasst. Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist heute die Zucht der berühmten schwarzen Perlen. Zahlreiche Perlenfarmen sind ein unübersehbares Merkmal auf vielen Atollen geworden. Bis 1966 wurde auf Makatea in großem Stil Phosphat abgebaut.


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