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Thailand ist verwaltungsmäßig in 76 Tschangwat eingeteilt die von einem Gouverneur geleitet werden. Der Gouverneur wird vom Innenminister bestimmt, lediglich in Bangkok wird er direkt gewählt. Eine Liste der Tschangwat ist unter dem Hauptartikel Thailand zu finden. Die Tschangwat sind nach der Provinzhauptstadt benannt, die mit Ausnahme von Songkhla auch die größte Stadt der Provinz ist.
Tschangwat werden weiter in Amphoe (in etwa Kreise) unterteilt, diese wiederum in Moo Baan (Städte und Dörfer), welche vom Phuu-Jai-Baan (in etwa Bürgermeister) verwaltet werden.
Die meisten Provinzen gehen auf lokale Fürstentümer oder Königreiche aus der Zeit vor dem 18. Jahrhundert zurück. Unter dem ersten Innenminister Thailands, Prinz Damrong Rajanubhab, wurde in der Zeit von 1892 bis 1915 die administrative Struktur modernisiert und vereinheitlicht. Aus dem bis dahin oftmals vererbten Titel des Provinz-Gouverneurs wurde ein von der Zentralregierung bezahlter Posten. Mehrere kleine Provinzen wurden Nachbarprovinzen hinzugefügt, sowie als weitere Verwaltungseinheit die Monthon (deutsch: Kreise) eingeführt, die mehrere Provinzen umfassten. Diese wurden beim Übergang Thailands zur konstitutionellen Monarchie 1932 wieder abgeschafft.
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