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Transkription (Schreibung)

Die Transkription (v. lat.: trans hinüber; scribere schreiben "Umschrift") ist die Darstellung bestimmter Termini (bes. Namen) aus einer fremden Schrift mit Hilfe einer Lautschrift oder der Zielsprache (für Deutsch z.B. mit Hilfe des lateinischen Alphabets).

Die deutsche Transkription, wie sie auch im Duden (siehe Wörterbuch) verwendet wird, gilt als Richtlinie für die Wiedergabe kyrillisch geschriebener Namen. Entsprechendes gilt für griechische Namen oder Phrasen.

Beispiele aus dem kyrillischenen Bereich

;deutsche Transkription: A. Solschenizyn (Solshenizyn), M. Soschtschenko (M. Sostschenko) ;englische Transkription: A. Solzhenitsyn, M. Zoshchenko ;französische Transkription: A. Soljenitsyne, M. Zochtchenko

Davon zu unterscheiden ist die wissenschaftliche Transliteration ('Umschrift'):

;wissenschaftliche Transliteration: Aleksandr Solženicyn, Michail Zoščenko

Beispiele aus dem japanischenen Bereich

Auf japanisch nennt man die Transkription von japanisch in die lateinische Schrifte Rōmaji (jap.: römische Buchstaben). Es gibt verschiedene Transkriptionssysteme. Zwei bekannte sind das Hepburn-System und das Kunrei-System. Ersteres wurde durch den amerikanischen Missionar Hepburn verbreitet; letzteres wurde von der damaligen japanischen Regierung erdacht und folgt der Systematik der Kana-Tafel.

Beispiele:

Kana:
Hepburn: ta chi tsu te to
Kunrei: ta ti tu te to

Kana:
Hepburn: ha hi fu he ho
Kunrei: ha hi hu he ho

(Stimme in Sch und Vokalen)
Kana: しゃ しゅ しょ
Hepburn: sha shu sho
Kunrei: sya syu syo

Siehe auch Kana und Kanji.

Siehe auch: Griechisches Alphabet, Umschrift, Transliteration


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