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Tomate

Tomate

Tomate (Solanum lycopersicum)
Systematik
Überordnung: Solananae
Ordnung: Solanales
Familie: Nachtschattengewächse
(Solanaceae)
Unterfamilie: Solaneae
Gattung: Nachtschatten (Solanum)
Art: Tomate (S. lycopersicum)

Inhalt
1 Ursprung und Bedeutung
2 Jungpflanzenanzucht
3 Wachstumsfaktoren
4 Pflanzenschäden, Pflanzenkrankheiten und Wachstumskonkurrenz
5 Kulturarbeiten
6 Ernte
7
8

Ursprung und Bedeutung

Bezeichnung

Ihren Namen hat die Tomate von der atzekischen Gottheit Tomatl. Ihr lateinischer Name ist Solanum lycopersicum (ehem./synon. Lycopersicon esculentum oder Lycopersicon lycopersicum), und wird auch Liebesapfel, Paradiesapfel oder in Ostösterreich: Paradeiser genannt. Namen in anderen Sprachen sind: tomater (dk); tomate, pomme d'amour, pomme d'or, pomme du Pérou (fr); tomato, love-apple (en); tomate (es); tomaat, lieftesappel (nl); pomodoro (it); pomidor (pl); tomates, kärleksäpple (se), tomate (pt); patlagele rosii (ro); paradicsom (hu).

Ursprung

Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und/oder Südamerika. Die Tomate wurde erstmals im 16. Jahrhundert nach Spanien und Portugal eingeführt.

Botanik

Die Tomate gehört wie Andenbeere (Physalis edulis syn. P. peruviana), Auberine (Solanum melongea), Kartoffel (Solanum tuberosum), Paprika (Capsicum annuum), Pepino/Birnenmelone (Solanum muricatum), Tomatillo (Physalis ixocarpa), Tomatenbaum/Tamarillo (Cyphomandra betacea) und Trompetenblume (Brugmansia x candida) zur Gattung Nachtschatten (Solanum) in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die Tomate ist eine einjährige, frostempfindliche Pflanze. Sie wird 30 bis 150 cm hoch. Die Frucht der Tomate ist botanisch gesehen eine Beere.

Einteilung nach Typen

Zuchtziele

Bei der Selektion neuer Sorten stehen folgende Zuchtziele im Vordergrund: lockerer Wuchs, breite Resistenz und/oder Toleranz gegen Umwelteinflüsse, Krankheiten, Schädlinge und Viren, gute Produktivität, hohes Ertragsniveau, schnelle Fruchtentwicklung, sicherer Fruchtansatz auch bei ungünstigen Klimabedingungen, einheitliche Sortierung, bestimmte Größe und Gewicht, gleichmäßige Farbe und Farbe selbst, guter Geschmack und hoher Gehalt an wichtigen Inhaltstoffen, gute Transportfähigkeit und Fruchtfestigkeit, lange Haltbarkeit, verwendungsspezifische Eignung allgemein.

Verwendung als Nahrungsmittel

Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (ca. 95%), außerdem enthält sie noch Vitamin C. Der rote Farbstoff ist Lycopin, ein Carotinoid, das die Abwehr stärken soll, da es antioxidativ wirkt. Der Nährwertgehalt ist mit ca. 75 Kilojoule pro 100 g relativ gering. Aus Tomaten wird in großen Mengen Tomatenmark hergestellt. Die grünen, unreifen Früchte sind gekocht, gebraten oder sauer eingelegt essbar.

Verbreitung und Marktwert

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche rund 15 kg Tomaten pro Jahr. Nur 6 % der in Deutschland vermarkteten Tomaten werden auch dort produziert. Heute wird die Tomate weltweit in vielen Zuchtformen angebaut. Herkunftsländer sind unter anderem Spanien, Italien, Marokko, die Kanarischen Inseln und die Niederlande.

Erfolgsfaktoren der Tomatenkultur

Damit die Tomatenkultur zu einem möglichst guten Ergebnis führt, sind folgende Faktoren zu optimieren: resistente und tolerante Sorten, gleichmässige Bewässerung für gleichmässiges Wachstum, ausgeglichene, kontinuierliche Nährstoffversorgung, viel Licht, ausreichend Wärme, gute Bodenstruktur bis etwa 50 cm Tiefe, bei Bodenkultur keine frische Kalkung, warme Böden (Temp.>14 °C), möglichst frühe Ernte anstreben.

Jungpflanzenanzucht

Aussaat

Termine und Wachstumsphasen

Platzbedarf

Jungpflanzen

Wachstumsfaktoren

Allgemein

Düngung, Pflanzenernährung

Bewässerung

Temperatur

Die Keimtemperatur beträgt 18-25°C. Sie wächst am besten im
Gewächshaus da sie Wärme liebt.

Luftfeuchte

Licht

Boden, Substrate und Bodenbearbeitung

Wachstumssteuerung

Pflanzenschäden, Pflanzenkrankheiten und Wachstumskonkurrenz

Abiotische Schäden

"Brandflecken" verursacht.

Ernährungsstörungen

Mycoplasmen und Viren

Bakteriosen

Pilze

Tiere

Unkraut

Fruchtfolge

Kulturarbeiten

Standortvorbereitung

Pflanzung

Kulturpflege

Kulturabschluss und Standortreinigung

Ernte

Arbeitsweise

Erntezeiten

Erntesteuerung

Aufbereitung + Vermarktung

Qualität

Arbeitsleistung

Ertrag

Lagerung

Die Lagerung der Früchte geschieht am besten bei 13-18 °C und bei einer relativen Luftfeuchte von 80-95 %. Im Gegensatz zu Blattgemüse ist die Tomate bis zu 14 Tage haltbar. Dabei verliert sie kaum wichtige Inhaltsstoffe. Fälschlicherweise bewaren viele Verbraucher Tomaten im Kühlschrank auf, wo sie deutlich an Geschmack, Textur und Haltbarkeit verlieren.

Preise


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.