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Von Anfang an war das Theater an der Wien Ort von Uraufführungen:
In den vergangenen Jahren erlangte das Theater neue Berühmtheit durch Musical-Uraufführungen. Ab 1983 war Peter Weck Intendant des Hauses, der das Musical hier zur Blüte führte. Während das die Psychoanlyse Sigmund Freuds aufgreifende Musical "Freudiana" von Eric Woolfson nur begrenzten Erfolg zeigte, wurde Ende der 80er Jahre das Musical "Elisabeth" von Michael Kunze und Sylvester Levay zu einem jahrelangen Dauerbrenner und bald zum erfolgreichsten deutschsprachigen Musical aller Zeiten mit weltweit bereits mehr als 5 Millionen Besuchern. Das Musical schildert das Leben der Kaiserin Elisabeth von Österreich als Totentanz und die Vermählung mit dem Tod als "Happy End". Die Wiederaufnahme des Erfolgsstücks im Herbst 2003 feierte die österreichische Post mit einer eigenen Briefmarke. Ebenfalls von Kunze/Levay stammte in den 90ern das Musical "Mozart".
Restaurative Wiener Bestrebungen plädieren jedoch seit längerer Zeit dafür, aus dem Uraufführungstheater ein Theater der Traditionspflege werden zu lassen. Im Mozartjahr 2006 soll darum Mozart im Theater an der Wien nicht als Musical, sondern nur im Original zu hören sein.
Seit 1962 dient das Theater an der Wien den Wiener Festwochen als Spielstätte.
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