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Spracherkennung

Spracherkennung oder auch automatische Spracherkennung ist ein Teilgebiet der angewandten Informatik. Sie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Entwicklung von Verfahren, die es Automaten, insbesondere Computern erlauben, gesprochene Sprache zu erkennen (das heißt, in Zeichenfolgen umzuwandeln) und zu verarbeiten. Wichtige Teilgebiete sind die Signalanalyse, die akustische Modellierung, die Suche (der passendsten Hypothese von Wortfolgen) und die Sprachmodellierung.

Spracherkennung ist mittlerweile auch im technischen Einsatz, zum Beispiel in automatischen Dialogsystemen wie etwa einer Fahrplanauskunft. Die automatische Spracherkennung wird bereits dort mit Erfolg praktiziert, wo nur ein begrenzter Wortschatz verwendet wird, und sei es ein Fachwortschatz. Wo aber kein begrenzter Wortschatz verwendet wird, wird keine volle Treffsicherheit mehr erreicht. Selbst eine Treffsicherheit von 95 Prozent ist zu gering, da zu viel nachgebessert werden muss. Versuche im Stenografischen Dienst des Niedersächsischen Landtages zeigen das.

Da es sich bei Kommunikation mit menschlicher Sprache meist um einen Dialog mit zwei Gesprächspartnern handelt, findet man die Spracherkennung häufig in Verbindung mit Sprachsynthese. Auf diesem Weg können dem Benutzer des Systems akustische Rückmeldungen über den Erfolg der Spracherkennung und Hinweise über eventuell ausgeführte Aktionen gegeben werden. Auf die gleiche Weise kann der Benutzer auch zu einer erneuten Spracheingabe aufgefordert werden.

Siehe auch: IVR, Computerlinguistik.


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