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Die industrielle Herstellung erfolgt aus Maisstärke. Sorbit wird auf der Basis von Traubenzucker (Glukose) gewonnen. Wie bei allen Produkten, die über die Stärkeverzuckerung erzeugt werden, sind bei Sorbit gentechnische Anwendungen zu erwarten.
Zwar liefert Sorbit ebenso viel Kalorien (1g = 17 kJ) wie Haushaltszucker (Saccharose), seine Süßkraft entspricht jedoch nur etwa der Hälfte der Süßkraft von Zucker. Für den Abbau wird kein Insulin benötigt. Daher ist Sorbit zum Süßen von Diabetikerlebensmitteln geeignet und in diesen auch reichlich enthalten.
In der Lebensmittelherstellung wird Sorbit auch als Feuchthaltemittel eingesetzt, da es hygroskopische Eigenschaften besitzt und somit Lebensmittel (z.B. Senf, Mayonnaisen, Toast, Biskuit, Schokoladen- und Pralinenfüllungen) vor dem Austrocknen schützt.
Entgegen früherer Meinung ist Sorbit durchaus kariogen, allerdings nicht in dem Maße wie gewöhnlicher Zucker.
Sorbit ist mit Ausnahme von Getränken für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge zugelassen, obwohl über 20g/Tag zu Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen führen können. Diese Menge kann z.B. in 30g Diätkonfitüre enthalten sein. Im Tierversuch kommt es bei der Zufuhr in hoher Dosis zur Harnsteinbildung und zur Entstehung von Nierentumoren.
Vom häufigen Verzehr - mehr als 20g pro Portion und 50 g am Tag- ist abzuraten!
Sorbitunverträglichkeit
Bei dieser Erkrankung ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise aufgehoben. Menschen mit Fruktoseintoleranz dürfen Sorbit nicht zu sich nehmen, da Sorbit im Körper wie Fruktose (Fruchtzucker) verstoffwechselt wird.
Ist eine Sorbitunverträglichkeit bzw. eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert, sollte man Produkte, deren Hauptanteil aus dem Zuckeraustauschstoff Sorbit besteht, insbesondere Diabetikernahrungsmittel und Diät-/Lightprodukte meiden. Besonders ist hier darauf zu achten, dass in fast allen herkömmlichen Zahnpflegemitteln, zahnpflegenden Kaugummis und Lutschpastillen Sorbit enthalten ist.
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