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Geschichte
Die historischen Wurzeln des Son reichen jedoch wesentlich weiter zurück: in die Mitte des 19. Jahrhunderts.
Son entwickelt sich durch die Verschmelzung von afro-kubanischen Trommelrhythmen, die von afrikanischen Sklaven nach Kuba gebracht wurde, mit der Gitarrenmusik spanischer Farmer im ländlichen Osten der Insel.
Tanzformen der spanischen Kolonisatoren, wie Menuett, Contradanza, Bolero oder Zapateado mischen sich mit den afro-kubanischen Rhythmen zu einem eigenständigen Musikstil.
Hinzu kommt, als weiteres Gestaltungselement, der Frage- und Antwort-Gesang. Im improvisierten Wechselspiel zwischen Erststimme (meist Tenor) und Segundo (Bariton), werden alltägliche und auch politische Themen behandelt.
Etwa 1912 gelangt dieser Musikstil in die Hauptstadt Havanna. Waren zu dieser Zeit die Son-Gruppen meist Trios mit Gitarre im Vordergrund, so werden die Gruppen im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weiter mit zusätzlichen Instrumenten aufgestockt zum Sextett oder Septet. Vor allem Bongos und, als charakteristisches Klangelement des Son, die Trompete, sind hier besonders hervorzuheben.
Der Einfluß von Jazz und Blues tritt mit der kubanischen Revolution 1959 zwangsläufig in den Hintergrund durch die Abschottung des Landes gegen westliche Einflüsse.
Son gilt auch als Vorläufer anderer lateinamerikanischer Musikstile, wie Salsa und Rumba
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