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Astronomisch beginnt er mit der Sommersonnenwende - der Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem nördlichen Wendekreis steht und die Tage am längsten sind:
Der phänologische Sommerbeginn kann vom astronomischen erheblich abweichen und wird neben der Meer-Land-Verteilung (maritimes vs. Kontinentalklima) auch durch anfängliche Großwetterlagen beeinflusst. In Gletscherregionen hängt die Ablation entscheidend von jenem Zeitpunkt ab, zu dem (meist im September) die erste dünne Schneedecke fällt.
Genähert teilt man dem Sommer die Monate Juni, Juli und August zu, bzw. in der Südhemisphäre den Dezember, Januar und Februar. An den geografischen Polen herrscht ein halbes Jahr der "Polartag", in den arktischen Regionen wochenlange Mitternachtssonne bzw. "Weiße Nächte".
In vielen Kulturen gibt es zum Sommerbeginn Bräuche und Riten - bei uns z.B. das Sonnwend- oder Johannisfeuer, das auf Bergen entzündet wird oder bei Dorffesten zur Mutprobe des Überspringens reizt.
Siehe auch: Sommerzeit, Olympische Sommerspiele, Frühling, Herbst, Winter, Äquinoktium, Sonnenwende
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