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Slowakisch-Katholische Kirche

Die Slowakisch-Katholische Kirche ist mit der Katholischen Kirche uniert und anerkennt den Papst als ihr geistliches Oberhaupt an. Sie zählt heute etwa 212.000 Gläubige.

Sie ist bereits seit 1646 mit der Katholischen Kirche vereinigt und bildete einen Teil der ruthenischen Kirche. Am Ende des Ersten Weltkriegeses wurde für die ruthenischen Gläubigen außerhalb Ungarns ein Exarchat in Presov begründet, dass nach dem Zweiten Weltkrieg auch alle übriegen byzantinischen Katholiken der Tschechoslowakei mit einschloss. Schon bald nach der Übernahme des Kommunismus kam es im April 1950 zu einer Synode in Presov, auf welcher 5 Priester und eine Anzahl von Laien die Union mit Rom aufkündigte und sich unter die Jurisdiktion der Russisch-Orthodoxen Kirche begaben. Der Katholische Bischof aber, und auch alle seine "Helfer, kamen ins Gefängnis. Der Prager Frühling, 1968, brachte den Gemeinden dann eine gewisse Erleichterung. Denn nun durften sie frei wählen, ob sie im Verbund mit Moskau verbleiben, oder aber unter die Obhut Roms zurückkehren wollten, was dann auch 205 von 292 taten. Da fast alle Strukturen der Kirche nach dem Fall des Kommunismus zerstört oder hinfällig waren, errichtete Papst Johannes Paul II 1997, neben dem noch bestehenden Exarchat von Presov, das www.catholic-hierarchy.org/diocese/dkoby.html Apostolische Exarchat von Kosice.

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