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1 Vorgeschichte der Seeschlacht bei Abukir 2 Örtlichkeit 3 Verlauf der Schlacht |
Vorgeschichte der Seeschlacht bei Abukir
Napoleons Plan sah vor, die englische Stellung durch Bedrohung Indiens und die Unterbrechung des regen Osthandels zu schwächen, der für das Überleben von Großbritannien als Großmacht nahezu unentbehrlich war. Das Direktorium billigte den Plan Bonapartes mit dem Ziel, Ägypten zu besetzen und die Engländer aus allen Besitzungen zu vertreiben "in die der General gelangen kann". Er erhielt weiter den Befehl, die Landenge von Suez zu durchschneiden, um die französchische Herrschaft im Roten Meer zu sichern, das Los der Menschen in Ägypten und die Beziehungen zum Osmanischen Reich - das nicht mit Frankreich im Krieg lag - zu verbessern.
Die Vorbereitungen für die Expedition waren verteilt auf Toulon, Marseille, Genua, Korsika und Civitavecchia. 300 Transportschiffe, die von 13 Linienschiffen, vier Fregatten und einigen Kanonenbooten begleitet waren, beförderten 30.000 Mann Infanterie, 2.800 Mann Kavallerie, 60 Feld- und 40 Belagerungsgeschütze. Die französischen Seestreitkräfte standen unter den Befehl von François-Paul Brueys d'Aigalliers.
Die beteiligten Schiffe der Franzosen / Engländer vor der Schlacht bei Abukir
Franzosen Kanonen KapitänGuerrier 74 Trulet Spartiate 74 Emeriau Acquilon 74 Peuple Souverain 74 Franklin 80 Blanquet du Chayla Orient 120 Brueys Tonnant 90 Dupetit-Thouars Heurose 74 Timoleon 74 Mercure 74 Guillaume Tell 80 Villeneuve Genereux 74 Serieuse 36 Arternise 36 Justice 40
Engländer Kanonen Kapitän
Goliath 74 Foley Zealous 74 Hood Orion 74 Saumarez Theseus 74 Miller Audacious 74 Gould Vanguard 74 Nelson Minotaur 74 Louis Defence 74 Peyton Majestic 74 Westcott Leander 50 Thompson Culloden 74 Troubridge Swiftsure 74 Hallowell Mutine 18 Thomas Hardy Alexander 36 Alexander Ball
Die französische Flotte war in einer Linie zu Küste verankert. Ein solche Aufstellung verwandelte die Flotte in eine langgestreckte schwimmende Küstenbatterie, die von der Abukir-Insel aus verlief.
Das britische Geschwader hatte indessen den stehenden Befehl, dass einem vor Anker liegenden Gegner keinerlei Zeit für die Vorbereitung gegeben werden sollte; trotz der Tageszeit begann sofort der Angriff. Um 15 Uhr wurde das Signal "Klar zum Gefecht" gehisst. Um 17:30 Uhr standen die britischen Schiffe aus Nordwest kommend in Kiellinie querab von der Abukir-Insel. Foley "Goliath" fühlte sich dicht unter der Insel sicherer als Hood "Tealous", weil er einen französischen Atlas besaß, der nur zwanzig Jahre alt war und die Tiefen in der Bucht angab. Foleys Initiative, die französische Linie nach innen zu durchbrechen, war genau die Initiative, die Nelson von seinen Kommandanten erwartete, sie bestimmte den ganzen Verlauf der Schlacht. Der "Goliath" folgten die "Zealous", "Audacios", "Orion" und "Theseus", während der Rest der Flotte in Kiellinie von See aus angriff, was die Wucht des Angriffes verdoppelte.
Nelson erläuterte später Lord Howe seine Taktik: "Indem ich die Vorhut und das Zentrum des Gegners angriff, und weil der Wind genau in Richtung seiner Linie wehte, konnte ich jede beliebige Stärke gegenüber wenigen Schiffen zur Geltung bringen." Dank Foley wirkte sich Nelsons Taktik noch weit besser aus, als er je hatte hoffen können. Die Schlacht begann kurz nach 18 Uhr, als das Tageslicht schon nachließ. Im Morgengrauen zeigte sich, dass die ersten sechs Schiffe der Linie in britischer Hand waren, das siebente war explodiert die restlichen Schiffe hatten ihre Taue gekappt und waren gestrandet. Villeneuve entschloss sich zur Flucht und konnte mit zwei seiner Fregatten entkommen.
Von Brueys' dreizehn Linienschiffen und vier Fregatten waren elf Linienschiffe und zwei Fregatten verloren gegangen. Ein französischer Admiral und sieben Kommandanten waren gefallen, Mehr als 5000 französische Matrosen waren entweder gefallen oder vermißt.
Die Engländer hatten insgesamt 218 Tote und 677 Verwundete, ein Verhältnis von 1 : 10. Im britischen Geschwader gab es kein Schiff, das nicht schweren Schaden genommen hatte, aber sie konnten alle wieder repariert werden.
Verlauf der Schlacht
Als die "Heurose" am frühen Nachmittag des 1. August 1798 die "Zealous" sichtete, war Brueys nicht weiter beunruhigt. Er ließ Rückrufsignale für die Arbeitskommandos setzen, denn die Hälfte seiner Besatzungen waren Tag für Tag an Land, um Brunnen zu graben oder nach Nahrung zu suchen. Aber über 4000 Mann erreichten ihre Schiffe nicht mehr und mussten der Schlacht von Land aus zusehen.
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