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Da die Schiffsbesatzungen international waren, finden sich neben Neubildungen auch zahlreiche Lehnwörter aus anderen Sprachen wie z.B. Niederländisch, Plattdeutsch und Englisch.
Die Seemannssprache diente auch der größeren Präzisierung der technischen Begriffe in der Seefahrt. Für den Seemann war es für seine Arbeit notwendig (und damit oft lebenswichtig), z.B. nicht einfach von einem "Seil" zu sprechen, sondern es nach Funktion und Art genauer zu bezeichnen, also von "Want", "Fall", "Dirk" oder "Schot" (oder noch genauer von "Besanwant", "Fockschot" usw.) zu sprechen.
Viele dieser Ausdrücke haben nur noch eine historische Bewandnis, auf jeden Fall geringe praktische Bedeutung, so verwendet die Berufsschifffahrt naturgemäß keinen der seglerischen Ausdrücke mehr. In den Kriegsmarinen hingegen gibt es eine Neigung zur Traditionspflege, die gelegentlich dazu führt, dass sich übertrieben "seemännisch" ausgedrückt wird.
Siehe "Liste seemännischer Fachwörter".
Siehe auch
Jägersprache, Soziolekt, Seemannschaft, Sprache, dänische Südsee
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