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Seit dem 1. September 2003 ist ein solches System auf der Donauuferautobahn in Wien im Einsatz. Die Betreiber der Section-Control, die ASFINAG sieht den Erfolg dadurch bestätigt, dass seit dem Installieren der Anlage kein Unfall mehr in dem Bereich erfolgte (Stand: April 2004). Eine weitere Strecke, die ausgerüstet wurde, ist der Wechselabschnitt der Südautobahn. Da auf diesem Streckenabschnitt bei Regen- und Schneefahrbahn eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gilt, wird diese zweite Anlage auch die Wetterverhältnisse überwachen und selbsttätig darauf reagieren.
Aufgrund des großen Erfolges der Anlagen ist es abzusehen, dass weitere Anlagen in Zukunft folgen werden.
Anfangs gab es noch rechtliche Probleme bei den Anzeigen zwischen ASFINAG und Polizei, da die genauen Zeitpunkte der angeordneteten Tempoänderung nicht genau dokumentiert waren und es deshalb zu Einsprüchen kam. Diese wurden aber nach Klärung zugestellt und waren damit rechtswirksam.
Verwirrung herrschte anfangs auch bei den Autofahrern vielfach, weil sie die Mautportale für die LKW-Maut für Messstellen der Section-Control halten. Da sich beide Systeme nur durch die verwendete Software und teilweise durch die fehlende Kameraüberwachung unterscheiden, kann diese Furcht verstanden werden.
Auch in den Niederlanden wird eine Art Section Control betrieben, die Trajectcontrole (Streckenkontrolle). Sie fotografiert jedes Fahrzeug mit einem Infrarotblitz von hinten. Angebracht sind die Fotoeinheiten auf der Rückseite von den leuchtenden Tempolimitanzeigen. Auf der A13 nördlich von Rotterdam wird eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h überwacht.
Siehe auch: Tempolimit, Abstandskontrolle, Themenliste Straßenverkehr
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