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Die Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation will Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Region durch wirtschaftliche Zusammenarbeit befördern. Zölle und nichttarifäre Hindernisse zwischen den Staaten sollen reduziert, die Grenzformalitäten harmonisiert werden. Die Staaten verpflichten sich, Investitionen sowie gemeinsame Bank- und Finanzvereinigungen mit dem Ziel einer regionalen Wertpapier-Börse zu fördern. Die Mitglieder wollen außerdem bei Umweltschutz, Transport, Energie und Telekommunikation sowie Wissenschaft, Technologie, Landwirtschaft zusammenarbeiten. Auch in Fragen der inneren Sicherheit, bei der Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität, will die BSEC kooperieren.
Im Laufe der Jahre stellte sich heraus, daß die Interessen der Mitgliedsstaaten sehr heterogen waren. Die Effizienz der Wirtschaftskooperation wurde innerhalb der Organisation immer öfter in Frage gestellt. Kritisiert wurde das Fehlen konkreter Ziele, von Prioritäten und langfristiger Projekten, der Mangel an Eigenmitteln und das Mißlingen, Großprojekte für die Region zu gewinnen. Große Ziele und verabschiedeter Resolutionen seien nicht ausreichend umgesetzt worden, hieß es. Auch fehle es in den Mitgliedsstaaten an Koordination und Kontrolle. Der bürokratische Aufwand sei dafür um so größer.
Auf der Sitzung in Istanbul im Jahr 2000 verabschiedete die BSEC deshalb eine Agenda, die sich damit beschäftigt, wie die Kooperation konsolidiert, effizienter und lebensfähiger gestalten werden kann.
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