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Die Gründer der FSLN beriefen sich in ihrem Namen auf Augusto C. Sandino (1895-1934), Anführer des Widerstandes gegen lokale konservative Truppen und ihre US-amerikanischen Verbündeten. (1927-1933)
Ideologisch beinhaltet der Sandinismus (Sandinismo) die Kombination eines breiten Spektrums von Meinungen, die vom revolutionären Marxismus bis zur Befreiungstheologie und reformistischen Agenden einer Verbreiterung bäuerlichen Eigentums reichen. Während der Revolution fanden die Sandinisten große Unterstützung in der bäuerlichen und indianischen nicaraguanischen Bevölkerung selbst, sowie bei vielen neuen sozialen Bewegungen in Übersee, besonders bei der neuen Linken in Europa, wo teilweise auch internationale Brigaden zu deren Unterstützung nach Nicaragua aufbrachen. Diese Brigaden halfen insbesondere bei der Sicherstellung der sozialen Infrastruktur auf der Seite der Revolution mit.
Die Revolution bildete eine Provokation für mächtige, v.a. US-amerikanische Konzerne, die während der Somoza-Diktatur in Nicaragua investiert hatten, und gefährdete auch politisch die US-Dominanz in der Region. Auch die Unterstützung der Sandinisten durch von der UdSSR beeinflusste und unterstützte Staaten, beispielsweise durch das kommunistische Kuba, sowie Auswirkungen der FSLN auf Befreiungsbewegungen in Nachbarstaaten Nicaraguas wie etwa die Unterstützung der linken Revolutionäre in El Salvador, machte die Sandinisten zum Ziel von durch die USA geförderten gegnerischen "Contras" (abgeleitet von Konterrevolution = Gegenrevolution), Terroristengruppen, die von Basen im benachbarten Honduras aus agierten. (siehe Iran-Contra-Affäre). Auch nach der Revolution war Nicaragua noch relativ lange Schauplatz bürgerkriegsähnlicher Zustände in Folge der konterrevolutionären Anschläge und Angriffe der Contras.
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