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Möglicherweise wurden die Südlichen Shetlandinseln bereits 1599 von Dirk Gerritz entdeckt, auf jeden Fall jedoch im Februar 1819 von William Smith, einem Robbenjäger, der bei der Umfahrung von Kap Hoorn vom Kurs abgekommen war. Smith kehrte nach Großbritannien zurück und beanspruchte die Inselgruppe für sein Heimatland unter dem Namen New Shetland Islands. 1820 reiste Edward Bransfield mit William Smith als Lotsen auf Befehl der Royal Navy zu den Südlichen Shetlandinseln, um sie zu kartographieren und wissenschaftliche Arbeiten auszuführen. Bransfield betrat am 16. Oktober 1820 als erster Mensch die Südlichen Shetlandinseln und nannte die Insel auf der er an Land ging King George Island. Er erkundete außerdem die umliegenden Gewässer und entdeckte dabei als erster Mensch die Antarktis. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Inseln von Wal- und Robbenjägern, sowie einigen wissenschaftlichen Expeditionen besucht. Erste permamente Bewohner gab es ab 1944.
Heute befinden sich dort einige wissenschaftliche Stationen. Die Inseln sind wegen ihres relativ milden Klimas und ihrer Nähe zum südamerikanischen Festland als Stützpunkt und Forschungsbasis beliebt. Außerdem erheben einige Staaten territoriale Ansprüche in der Antarktis und bevorzugen einen Basis in der Nähe, daher auch die große Zahl von Stationen südamerikanischer Staaten auf den Südlichen Shetlandinseln. Die Inselgruppe wird in den Sommermonaten jedes Jahr von einigen Touristenschiffen besucht, mehrere Gebiete stehen aber auf Basis des Antarktisvertrages unter strengem Naturschutz und sind deshalb für Menschen unzugänglich.
Die einzelnen Inseln in nordsüdlicher Richtung:
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