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Rumantsch Grischun wurde auf Grundlage der drei vitalsten Dialekte Vallader, Surmiran und Sursilvan vom Sprachwissenschaftler Heinrich Schmid in Zürich geschaffen. Er suchte dabei stets nach der größten Gemeinsamkeit zwischen den drei Dialekten; aussprachliche und grammatikalische Besonderheiten fielen dabei unter den Tisch. So gibt es im "Rumantsch Grischun" keine ö- und ü-Laute, weil diese nur im Puter und Vallader üblich sind; aber auch viele Eigenheiten des Sursilvan fehlen. Insgesamt ist Rumantsch Grischun so weit einfacher zu erlernen als die fünf bisherigen Idiome.
Was die Orthographie angeht, versuchte alle Schmid möglichst an die Lesegewohnheiten der Bündnerromanen anzuknüpfen, um die Akzeptanz seines neuen Standards zu erleichtern. Deshalb haben Wörter mit [c] plus [e] oder [i]
Gleichzeitig werden che und chi nach der Regel, die "Leza Uffers Kompromiss" genannt wird, wie [ke] und [ki] ausgesprochen. An dieser Stelle würde
Alles in allem ist die Orthographie des Rumantsch Grischun ein Kompromiss zwischen romanischer (Italienisch, Französisch) und deutscher Rechtschreibung.
Seit 1982 ist Rumantsch Grischun die offizielle Amtssprache für den Schriftverkehr mit der Rumantsch sprachigen Bevölkerung.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.