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1927 war Nebel zusammen mit Johannes Winkler an der Gründung des Verein für Raumschifffahrt in Breslau beteiligt. Dort versammelten sich in der Folgezeit viele Pioniere der Raketentechnik und Raumfahrt.
Im Vorfeld der Entwicklung von flüssigkeitsgetriebenen Raketen waren Hermann Oberth, Borissowitsch Scherschewsky und der später dazugestossene Nebel als wissenschaftliche Berater des Regisseurs Fritz Lang tätig. Für dessen Film Die Frau im Mond, entstanden nach dem Buch seiner Frau Thea von Harbou, sollte zur Premiere eine echte Rakete gestartet werden. Bereits hier fand eine Zusammenarbeit mit dem jungen Wernher von Braun statt.
Auf dem ehemaligen Artillerie-Schießplatzgelände Tegel in Berlin-Reinickendorf gründeten Nebel und Klaus Riedel am 27. September 1930 den Raketenflugplatz Berlin, wo sie zusammen mit Hermann Oberth, Wernher von Braun und Kurt Heinisch forschten und experimentierten. Dort gelang im Mai 1931 der Start der ersten Flüssigkeitsrakete und der Test von Flugkörpern bis 1000 Meter Höhe.
Da Nebel es ablehnte, für das Militär zu arbeiten, war er an der weiteren deutschen Raketenentwicklung in Kummersdorf und Peenemünde nicht beteiligt.
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