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Die Handlung
Roland begleitet seinen Onkel Karl den Großen auf einem Feldzug in das maurische Spanien, wo sein Stiefvater Ganelon versucht, ihn mittels einer Falle an den verfeindeten König von Saragossa, Marsilius, auszuliefern. Roland verliert alle seine Krieger, sein Onkel Karl vernichtet aber den sarazenischen Gegner, als Roland sich endlich entschließen kann, diesen mit dem Signalhorn Olifant um Hilfe zu rufen. Ganelon wird nach einigem Hin und Her vor Gericht gestellt und verurteilt.
Historischer Hintergrund
Basis der Handlung ist der historische Heerzug Karls des Großen gegen die Mauren/Sarazenen im Jahre 778. Karl musste allerdings frühzeitig den Feldzug abbrechen, um daheim einen Aufstand der Sachsen zu bekämpfen. Roland, der sich in der Nachhut befindet, läuft im Pyrenäenort Roncesvalles (Navarra) allerdings nicht in einen Hinterhalt der muslimischen Sarazenen, sondern der christlichen Vaskonen (Basken).
Wirkung
Das Rolandslied bildet die Basis für die spätere Popularität der Rolandstatue in Europa.
siehe auch: Rolandssage, Karlssage, Sage, Epos, Frühmittelhochdeutsche Dichtung
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