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Von 1903-1906 durchquerte das Schiff Göja unter der Leitung von Amundsen erfolgreich die Nordwestpassage, die den Atlantik mit Pazifik verbindet, nachdem viele andere erfolglos nach ihr gesucht hatten. Unglücklicherweise war die von ihm gefundene Route nicht besonders brauchbar, an einigen Stellen betrug die Tiefe weniger als einen Meter. Dabei fand er auch Skelettreste und Geräte der verschollenen Expedition von John Franklin.
Er leitete die Antarktisexpedition von 1911 bis 1912, die als erste den Südpol erreichte. Der Südpol wurde am 15. Dezember 1911 erreicht, die Entdeckung wurde jedoch erst am 7. März 1912 bekannt gegeben. Seine Gruppe, mit Olav Bjaaland, Helmer Hanssen, Sverre Hassel und Oscar Wisting kamen dabei seinem Rivalen Robert Falcon Scott aus dem Vereinigten Königreich um mehr als einen Monat zuvor. Amundsen beschrieb seine Reise in dem Buch Die Eroberung des Südpols, 1910 - 1912.
Mit dem Schiff Maud erfolgte 1918 - 1925 die zweite Durchfahrt der Nordostpassage.
Amundsen starb vermutlich 1928 bei einem Flugzeugabsturz in der Arktis nahe der Bäreninsel; er selbst war aufgebrochen, um den italienischen Forscher Umberto Nobile, dessen Luftschiff Italia zu Boden gegangen war, zu retten. Amundsens Flugzeug ist bis heute nicht gefunden worden.
Die Amundsen-Scott-Südpolstation ist nach ihm und seinem Rivalen benannt, der Amundsen-See im Südpolarmeer trägt ebenfalls seinen Namen.
Einer der größeren Krater am Südpol des Mondes heißt Amundsen-Krater.
Siehe auch: Fram
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