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Regenzeit

Der Begriff Regenzeit bezeichnet ein Maximum der Niederschlagsmenge, das jahreszeitlich immer ungefähr gleich - aber örtlich verschieden - auftritt.

Entstehung

Regenzeiten entstehen durch die starke Sonneneinstrahlung in Äquatornähe. Dadurch werden in so genannten Kalmenzonen die unteren Luftschichten über dem Atlantik und dem Pazifik stark erwärmt und sie steigen, schwer mit Wasserdämpfen beladen, nach oben. In den höheren Luftschichten kühlen sie sich ab, wodurch es zu einer Verdichtung kommt. Die enthaltene Wassermenge beginnt dann zu kondensieren und wieder abzuregnen. Im Verlauf der Jahreszeit wandert dieser Regengürtel zwischen den beiden Wendekreisen, innerhalb derer es in der Regel zu zwei Regenzeiten pro Jahr kommt.

Vorkommen

Nördlich und südlich der Wendekreise kommt es normalerweise nur zu einer jährlichen Regenzeit, die sich abschwächt, je weiter man sich vom Äquator entfernt. In der gemäßigten Zone jenseits des 42. Breitengrades regnet es in allen Monaten des Jahres relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt, andere Einflüsse wie die Windverhältnisse oder die Höhe und Vegetation beeinflussen das Regenaufkommen stärker als die jahreszeitlich bedingte Sonneneinstrahlung. Wo bewaldete Gebirge den Niederschlag begünstigen, wird es in der Höhe mehr regnen als in Tälern oder am Fuß von Gebirgen.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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