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Realgar

Realgar

Bild des Minerals

Chemismus AsS
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse ___
Farbe rot, orangerot
Strichfarbe orangerot
Härte 1,5 bis 2
Dichte 4,6-4,8
Glanz Diamant-, Fettglanz
Opazität durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit unvollkommen
Kristallhabitus prismatisch
Kristallflächen ___
Zwillingsbildung ___
Kristalloptik
Brechungsindices ___
Doppelbrechung ___
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen

2vz ~ ___
weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten ___
ähnliche Minerale Orpiment
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus ___
besondere Kennzeichen hochgiftig
Realgar oder Rauschrot ist ein im monoklinen Kristallsystem kristallisierendes Mineral der chemischen Zusammensetzung AsS. Es ist mit einer Härte von 1,5 bis 2 sehr weich und hat eine orangerote Farbe.

Realgar ist ein sehr seltenes Mineral, dass sowohl gekörnt als auch in Form orangeroter Kristalle auftritt. Es sieht ähnlich wie Zinnober aus, ist aber weicher und leichter.

Inhalt
1 Vorkommen
2 Bedeutung als Rohstoff
3 Vorsicht

Vorkommen

Als typisches Sekundärmineral findet sich Realgar zusammen mit dem verwandten Orpiment in Hydrothermaladern. Es entsteht durch Zersetzung anderer arsenhaltigerhaltiger Minerale wie dem Arsenopyrit.

Bedeutendere Fundorte liegen im Schweizer Kanton Wallis und dem rumänischen Siebenbürgen.

Bedeutung als Rohstoff

Im Mittelalter fand Realgar hauptsächlich in der Medizin und der Glasherstellung Verwendung, heute wird es in Feuerwerken aber auch bei der Pestizidproduktion eingesetzt. Realgar wurde wegen seiner nicht ermischbaren orangeroten Farbe bereits in der Buch- und Tafelmalerei als Künstlerfarbe verwendet. Heute wird es in Einzelfällen noch von Künstlern, die mit speziellen Pigmenten und selbstangeriebenen Farben arbeiten, verwendet.

Vorsicht

Realgar ist wegen des hohen Arsengehalts von ca. 70 Gewichtsprozent hochgiftig.

Siehe auch: Liste von Mineralen


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.