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Raubbeutlerartige

Raubbeutlerartige
Systematik
Unterklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Beutelsäuger (Metatheria)
Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia)
Familien
Die Raubbeutlerartigen (Dayuromorphia) bilden eine Ordnung innerhalb der Beutelsäuger (Metatheria). Die meisten fleischfressenden Beuteltiere gehören in diese Ordnung. Vielen Arten wurden von europäischen Siedlern Namen gegeben, die sich an plazentalen Tieren anlehnen, zum Beispiel "Beutelmarder", "Beutelwolf", "Beutelmäuse". Die Ähnlichkeiten zwischen den Raubbeutlern und ihren Namensvorbildern beruhen jedoch auf konvergenter Evolution.

Inhalt
1 Beschreibung
2 Verbreitung
3 Systematik

Beschreibung

Viele Raubbeutlerartige unterscheiden sich nur geringfügig in ihrem Körperbau, dafür erheblich in ihrer Größe. Viele Beutelmäuse erreichen nur in etwa die Größe einer Maus und zählen zu den kleinsten Beuteltieren überhaupt, während der Beutelteufel mit Schwanz über 1 m lang wird und über 10 kg erreichen kann. (Der ausgestorbene Beutelwolf war sogar noch größer). Sie sind allesamt geschickte, flinke Jäger, die sich je nach Größe von Insekten oder Wirbeltieren ernähren. Manche Arten fressen auch Aas.

Verbreitung

Die Raubbeutlerartigen kommen in Australien, auf Neuguinea, Tasmanien, und einigen anderen vorgelagerten Inseln vor.

Systematik

Die Ordnung besteht aus zwei lebenden Familien: den eigentlichen Raubbeutlern (Dasyuridae) und den Ameisenbeutlern (Myrmecobiidae). Die eigentlichen Raubbeutler umfassen rund 55 Arten, zu ihnen gehören die Beutelmarder, der Beutelteufel, etliche Arten von Beutelmäusen und andere. Die Familie der Ameisenbeutler besteht aus nur einer Art. Eine dritte Familie, die Beutelwölfe (Thylacinidae), die ebenfalls nur eine Art umfasste, ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgerottet worden.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.