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Die Aufstellung einer kaiserlichen Marine vor dem ersten Weltkrieg sicherte in Deutschland den aufstrebenden Firmen Aufträge und Ausbau ihrer Kapazitäten. 1898 beschloss der Reichstag ein neues Flottengesetz, welches den weiteren Ausbau festlegte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden der Rüstungsindustrie Deutschlands im Versailler Vertrag enge Grenzen gesetzt, da die Waffenproduktion international überwacht und der Waffenexport vollständig verboten wurde. Der Nationalsozialismus bescherte der Rüstungsindustrie mit seiner Aufrüstungs- und Kriegspolitik ein enormes Wachstum. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rüstungsindustrie 1945 im Rahmen der Demilitarisierung Deutschlands aufgelöst. In der BRD erlebt die Rüstungsindustrie im Rahmen von Westintegration und Wiederbewaffnung in der Mitte der 1950er Jahre eine neue Blüte.
Rüstungsindustrielle nahmen und nehmen immer wieder Einfluss auf das politische Geschehen, um die Bedingungen für ihr Gewerbe zu verbessern. Dabei kam es auch zu illegalen Schmiergeldzahlungen von Rüstungslobbyisten an politische Beamte wie im Flick-Skandal oder bei den Machenschaften des Waffenhändlers Karlheinz Schreiber mit dem Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls und anderen Politikern.
In den Reihen der Friedensbewegung, der Friedensforschung aber auch der Gewerkschaften werden seit den 1980er Jahren Konzepte der Rüstungskonversion entwickelt, wie der Übergang von militärischer zu ziviler Produktion gestaltet werden kann.
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1 Traditionelle Rüstungsbetriebe sind: |
Traditionelle Rüstungsbetriebe sind:
Deutschland
Großbritannien
Italien
Russland
USA
Schweiz
Afrika
Siehe: Rüstungsindustrie in Afrika
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