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Römische Vornamen

Römische Vornamen und ihre Abkürzungen

Die Deutung der Zahlennamen (Quintus, Sextus, Decimus) ist umstritten, manche meinen auch es sei damit das 5., 6. bzw. 10. Kind gemeint. Zur Zeit der Republik und der Kaiser wurden die Namen, unabhängig von ihrer Bedeutung verwendet. Dabei wurden nur wenige der ohnehin schon wenigen Vornamen (praenomen) wirklich oft verwendet. Die häufigsten waren Marcus, Lucius und Gaius. Allein diese drei Namen trugen schon mehr als die Hälfte der Römer. Zusammen mit Publius und Quintus waren es mehr als drei Viertel.

Frauen hatten in der Regel nur einen Vornamen, der gebildet wurde, indem man aus dem Familiennamen des Vaters ein Femininum machte. So hieß z. B. die Tochter des C. Iulius Caesar einfach Iulia und die des M. Tullius Cicero demzufolge Tullia. Gab es in der Familie mehrere Töchter, wurde zur Unterscheidung manchmal ein Maior (die Ältere) oder Tertia (die Dritte) usw. hinzugesetzt.


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