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1 Geschichte 2 Söhne der Stadt 3 Sehenswürdigkeiten |
Geschichte
Die Gegend war schon früh besiedelt, zunächst von den Kelten, seit der Zeitenwende dann von Ubiern und später Mattiakern. Im 1. Jahrhundert rückten die Römer bis an den Taunus vor. In Bingen errichteten sie ein Kastel und auf der gegenüberliegenden Seite, im Bereich des heutigen Rüdesheim, lag ein Brückenkopf auf dem Weg zum Limes.
Den Römern folgten die Alemannen und mit der Völkerwanderung die Franken. Archäologische Gläserfunde aus dieser Zeit lassen vermuten, dass schon zu dieser Zeit in Rüdesheim Wein angebaut wurde. Dem Stadtplan kann man noch heute seinen Ursprung als fränkisches Haufendorf ansehen.
Der Ort Rüdesheim wurde 1074 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort lebte hauptsächlich vom Weinanbau und der Schifffahrt, insbesondere die Flößerei.
Am 1. Januar 1818 erhielt Rüdesheim Stadtrechte. 1877 wurde der Grundstein für das Niederwalddenkmal gelegt, das 1883 fertig gestellt wurde. Dieses patriotische Denkmal zog sehr viele Touristen an, die damals mit einer Zahnradbahn und heute mit einer Kabinenseilbahn zu dem hoch über der Stadt liegenden Denkmal gebracht werden. Der Tourismus löste zunehmend die Schifffahrt als Einnahmequelle ab.
1939 wurde das Dorf Eibingen eingemeindet, 1977 im Rahmen der Gebietsreform Assmannshausen, Aulhausen und Presberg.
Söhne der Stadt
Das Rittergeschlecht der Stadt nannte sich "von Rüdesheim". Sein bedeutendster Vertreter war Rudolf von Rüdesheim (1402-1482), päpstlicher Gesandter und Fürstbischof von Breslau.
Sehenswürdigkeiten
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