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Die Begründung der chinesischen Medizin wird im Mythos 皇帝 Huang Di dem "gelben Kaiser" zugeschrieben. Er ist einer der 三黃五王 San Huang Wu Wang "drei Kaiser und fünf Könige". Seine Lebenszeit wird in die Zeit der Xia-Dynastie gelegt. In Anlehnung und in Berufung auf diesen Kulturheroen wurden zahlreiche Werke der Medizin mit seinem Namen geschmückt. So unter anderem das 黃帝内經 Huangdi-neijing, das in seinen ältesten Teilen bis in die Zeit der streitenden Reiche zurück geht.
Hergeleitet von der TCM wird angenommen, dass der menschliche Körper im Inneren Funktionskreise oder auch sog. "Elemente" aufweist, die mit einem Energiefluss an der Oberfläche korrespondieren. Man nennt diese Kanäle des Energieflusses "Leitbahnen" oder "Meridiane". Krankheit ist ein Produkt der Unterbrechung dieses Flusses. TCM versucht durch verschiedene Praxen physische Krankheiten mit einem Ausbalancieren des Qi-Flusses im Körper zu kurieren: Einige dieser Techniken enthalten Pflanzenmedizin, spezielle Diäten und Ernährungslehren sowie Akupunktur. Da ein sog. vorgeburtliches Qi nicht vermehrt werden kann, steht die TCM Hungerkuren sehr kritisch gegenüber. Sie sollten nicht im Alltag durchgeführt werden, sondern nur spirituellen Zwecken, etwa zur Meditation dienen.
In einigen Kampfkünsten wird die Benutzung von Qi trainiert und kann dort auch erfahren werden. Beispiele sind Aikido (das japanische Ki entspricht dem chinesischen Qi), Shaolin Kung-Fu, Taijiquan und Qigong. Auch die Lehren des Feng Shui benutzen als wesentliches Element den Fluss des Qi.
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