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Prozessleitsystem

Ein Prozessleitystem (engl. process control system) dient zum Fuehren einer verfahrenstechnischen Anlage, z.B. einer Raffinerie.
Es besteht typischerweise aus sog. prozessnahen Komponenten und sog. Bedien- und Beobachtungsstationen.
Die prozessnahen Komponenten sind in Schaltschraenken, die sich in Schaltraeumen befinden, eingebaut. Die prozessnahen Komponenten sind mit Sensoren, z.B. Druckmessumformern, und Aktoren, z.B. Regelventilen, verbunden und erledigen die eigentlichen Steuerungs- und Regelungsaufgaben.
Die Bedien- und Beobachtungsstationen dienen der Visualisierung der verfahrenstechnischen Anlage und befinden sich in der Schaltwarte, die dauernd mit Anlagenfahrern besetzt ist.
Prozessnahe Komponenten und Bedien- und Beobachtungsstationen sind über ein Bussystem miteinander verbunden.
Speicherprogrammierbare Steuerungen und Prozessleitysteme sind heute praktisch zusammengewachsen.

Siehe auch


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