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Die regelmäßigen Überflutungen des Nils gaben eine fruchtbare Landschaft, die die eventuelle Ansiedlung von Menschen erlaubte.
Die Bedari-Kultur ist die älteste aus Ägypten bekannte Kultur mit seßhafter Lebensweise.
Die daran anschließende Naqada-Kultur (auch Negade-Kultur genannt, seit 4000 v. Chr) gilt als Vorläuferin des eigentlichen ägyptischen Reiches. Neueste archäologische Funde bei U-j [1, 2], die auf 3320 v. Chr datiert werden, deuten darauf hin, dass die Schrift hier entweder unabhängig von oder sogar vor Sumer entwickelt wurde.
Die ersten entstehenden Siedlungen waren unabhängig voneinander, doch bildeten sich im Laufe der Zeit Kleinkönigreiche, die sich in zwei lose Einflusssphären organisierten: Unterägypten mit Zentrum in Buto im Nildelta, und Oberägypten mit der Naqada-Kultur und Hauptstadt Hierakonpolis, das sich zwischen dem modernen Kairo bis zum heutigen Assuan erstreckte. Unterägypten hatte Horus als Hauptgottheit, mit der 'Roten Krone' als Staatssymbol, während Oberägyptens Seth als Gottheit und die 'Weiße Krone' als Symbol hatte.
Das Streben nach Dominanz über ganz Ägypten endete etwa 3100 v. Chr mit der Vereinigung beider Reiche unter oberägyptischer Herrschaft. Die anschließende Epoche wird die Frühdynastische Periode genannt.
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