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Zum Frittieren werden die geschnittenen Kartoffeln in siedendes Fett geworfen. Dadurch haben sie dann natürlich einen sehr hohen Fettgehalt und gelten als Dickmacher (Fast Food).
Pommes Frites werden heiß serviert, meistens gesalzen, und als Beilage oder als Snack verzehrt.
Erfunden wurden die Pommes Frites von den Belgiern, anfangs als Ersatz für die früher beliebten frittierten Fische außerhalb der Fangsaison.
Der Name stammt aus dem Französischen: pommes de terre für "Kartoffeln" und frites für "frittiert". Sinnigerweise heißen sie in den USA French fries, wobei to french in der englischen Küchensprache das längliche Zuschneiden von Gemüse meint (vgl. french beans). In Großbritannien heißen sie Chips, sind allerdings wesentlich dicker und meist auch länger geschnitten als die kontinentaleuropäische Variante. Sie sind dort unersetzlicher Bestandteil des inoffiziellen Nationalgerichts Fish and Chips.
In Frankreich kann man sich blamieren, wenn man gemäß deutscher Verballhornung pomm fritz bestellt, denn einer der französischen Spitznamen für einen Deutschen ist Fritz. (Im Französischen nennt man sie einfach frites.)
Aufgrund der Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und einigen europäischen Ländern (vor allem Frankreich) bezüglich der Rechtfertigung eines Präventivschlages gegen den Irak im Jahre 2003, bekamen amerikanische Beamte und Soldaten zeitweilig nicht mehr french fries, sondern freedom fries serviert (Quelle: news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/2842493.stm BBC-Artikel).
Es gibt unzählige Variationen, in Deutschland zum Beispiel:
Eine Weiterentwicklung der Pommes Frites sind Kartoffelchips (meist nur einfach Chips genannt)
Siehe auch: Kroketten
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