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Platin

Dieser Artikel befasst sich mit dem chemischen Element Platin, weiteres siehe: Platin_(Begriffsklärung)
Platin ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pt und der Ordnungszahl 78.

Eigenschaften
Iridium - Platin - Gold
Pd
Pt
Ds  
 
 

Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl Platin, Pt, 78
Serie ____________
Gruppe, Periode, Block 10 (VIIIb), 6, _
Aussehen __
Atomar
Atomgewicht 195,078 amu
Atomradius __ pm
Kovalenter Radius (berechnet) __ (_) pm
van der Waals-Radius __ pm
Elektronenkonfiguration [Xe] 4f145d86s2
e- pro Energieniveau _, _
Oxidationszustände (Oxid) _ (__)
Physikalisch
Dichte 21450 (__) kg/m3
Aggregatzustand __ (__)
Schmelzpunkt __ K (1769 °C)
Siedepunkt __ K (~4010 °C)
Kristallstruktur __
Mohshärte 4,3
Magnetische Ordnung PM/DM/FM/AFM/SDW/etc.
Molares Volumen __ · 10-3 m3/mol
Verdampfungswärme __ kJ/mol
Schmelzwärme __ kJ/mol
Dampfdruck __ Pa bei __ K
Schallgeschwindigkeit __ m/s bei __ K
Verschiedenes
Elektronegativität __ (Pauling-Skala)
Spezifische Wärmekapazität __ J/(kg · K)
Elektrische Leitfähigkeit __ · 106/m Ohm
Wärmeleitfähigkeit __ W/(m · K)
1. Ionisierungsenergie __ kJ/mol
2. Ionisierungsenergie __ kJ/mol
3. Ionisierungsenergie __ kJ/mol
4. Ionisierungsenergie __ kJ/mol
Stabilste Isotope
iso NH Halbwertszeit DM DE MeV DP
___ {syn.} __ __ __ _____
___ __ % __ ist stabil mit __ Neutronen
___ __ % __ ist stabil mit __ Neutronen
___ Spuren __ __ __ ___
NMR-Eigenschaften
195Pt
Kernspin 1/2
gamma / rad/T 5,751 · 107
Empfindlichkeit 0,00994
Larmorfrequenz bei B = 4,7 T 43 MHz
SI-Einheiten & Standardbedingungen werden benutzt,
sofern nicht anders erwähnt.

Platin ist ein schweres, schmiedbares, dehnbares, edles, grau-weißes Übergangsmetall. Platin ist sehr korrosionsbeständig und wird zur Herstelllung von Schmuckwaren, Laborgeräten, Zahnimplantaten, Kontaktwerkstoffen und Abgaskatalysatoren verwendet.

Inhalt
1 Bemerkenswerte Eigenschaften
2 Anwendungen
3 Geschichte
4 Vorkommen
5 Herstellung
6 Vorsichtsmaßnahmen
7

Bemerkenswerte Eigenschaften

Das sehr korrosionsbeständige, schmiedbare und duktile Schwermetall zeigt im reinen, polierten Zustand den sog. Dunkelglanz. Sowohl Wasserstoff als auch Sauerstoff werden von Platin im aktivierten Zustand gebunden. Es besitzt daher sehr bemerkenswerte katalytische Eigenschaften; Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in seiner Anwesenheit explosiv zu Wasser. Allerdings werden Platinkatalysatoren schnell vergiftet.
Die hohe Haltbarkeit und Anlaufbeständigkeit eignen Platin besonders zur Herstellung von Schmuckwaren.
Auch bei hohen Temperaturen zeigt Platin ein stabiles Verhalten. Es ist daher für viele industrielle Anwendungen interessant.
In Salz- und Salpetersäure ist es unlöslich. Von Königswasser wird es unter Bildung von Hexachloroplatin(IV)-säure angegriffen. Auch von Alkali-, Peroxid-, Nitrat-, Cyanid- und andere Salzschmelzen sowie Ruß wird Platin angegriffen. Platin darf daher nicht mit offenen Flammen beaufschlagt werden.

Anwendungen

Aufgrund seiner Verfügbarkeit und seiner hervorragenden Eigenschaften haben Platin und Platinlegierungen eine unüberschaubare Anzahl von Anwendungen erobert:

Geschichte

Platin wurde schon vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus von den Indianern Südamerikas benutzt. Der Name leitet sich vom
spanischen Wort platina, der Kleinerungsform von plata "Silber", ab. Die erste europäische Referenz stammt von dem italienischen Humanisten Julius Caesar Scaliger (1484-1558). Er beschreibt ein mysteriöses weißes Metall, das sich allen Schmelzversuchen entzog.

Vorkommen

Südafrika, Russland vor allem nördlicher Ural, Kanada und Kolumbien.

Herstellung

Metallisches Platin (Platinseifen) werden heute praktisch nicht mehr abgebaut. Platinbergwerke gibt es nur in Südafrika (Transvaal).
Platinquellen sind auch die Buntmetallerzeugung (Kupfer und Nickel) in Sudbury, Ontario und Norilsk, Russland. Hier fallen die Platingruppenmetalle als Nebenprodukt an.

Vorsichtsmaßnahmen

Platin ist normalerweise nicht gesundheitsschädigend. Seine Verbindungen sollten als hochtoxisch angesehen werden.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.