Plan Wahlen
Der Plan Wahlen war ein Programm zur Förderung des innerschweizerischen Lebensmittelanbaus seit 1940, auch Anbauschlacht genannt. Vor dem Zweiten Weltkrieg importierte die Schweiz die Hälfte ihrer Nahrungsmittel. Um eine Lebensmittelknappheit bei einem drohenden Embargo der Achsenmächte abzuwenden, setzte der Landwirtschaftsspezialist und spätere Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen seinen Vorschlag einer "Anbauschlacht" durch. Durch Erhöhung der Eigenproduktion und Rationierung sollte die Selbstversorgung in der Schweiz gesichert werden.
Bis auf grosse Höhen wurden nun Nahrungsmittel angepflanzt und zur Ausdehnung des Ackerbaus sollte Land durch Rodungen und durch den Einbezug von nicht-landwirtschaftlich genutzten Flächen wie Brachen oder öffentlichen Parks gewonnen werden.
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