| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
David Gilmour nahm 1968 die Position von Barrett ein, der mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte. Ursprünglich eine psychedelische Underground-Band, wurde aus Pink Floyd in den 70ern eine Rockband, die Millionen von Platten verkaufte und mit Dark Side of the Moon (1973) und The Wall (1979) zwei der bekanntesten Alben der Musikgeschichte schuf. Bei den Aufnahmen zu The Wall begannen Querelen zwischen den Bandmitgliedern, vornehmlich Gilmour und Waters, wohin sich die Band entwickeln sollte. Wright, der auch als Musiker in die Kritik der anderen geraten war, verließ daraufhin die Band, blieb ihr aber für die wenigen The Wall-Livekonzerte als Gastmusiker erhalten. Waters setzte seine Linie durch, das Album The Final Cut aus 1983 stammt fast gänzlich aus seiner Feder und ist seinem Vater Eric Fletcher Waters, der im Zweiten Weltkrieg fiel, gewidmet.
Die Probleme zwischen Gilmour und Waters führten dazu, dass Waters sich 1985 von der Band trennte, die er daraufhin als aufgelöst erklärte. Eine juristische Auseinandersetzung folgte, wer die Rechte am Bandnamen hat, denn Gilmour, Mason und Wright wollten unter dem Namen Pink Floyd weitermachen.
Nach der juristischen Klärung, die zu Gunsten der drei verbliebenen Bandmitglieder ausgefallen war, nahm Pink Floyd 1987 A Momentary Lapse Of Reason und 1994 The Division Bell auf. Seit 1994 ist auch Wright wieder Vollmitglied der Band. Eine von VW gesponsorte Tour und ein üppig verpacktes Live-Album (P.U.L.S.E) setzten 1995 ein gewaltiges Lebenszeichen der Band um David Gilmour.
Seit damals erschien kein neues Material von Pink Floyd mehr. 2000 kam das Doppelalbum Is there Anybody Out There?: The Wall Live 1980-1981, 2001 eine Best-of Doppel-CD (Echoes) heraus. Eine DVD-Version des Konzertes von 1971 im Amphitheater von Pompeji erschien 2003.
In der Beurteilung der verschiedenen Schaffensphasen dieser Band gehen die Meinungen stark auseinander.
Eine grobe Periodisierung:
| Inhalt |
|
1 Psychedelische Phase 2 Programmatische Phase 3 Klassische Phase 4 Intellektuelle Phase 5 Post-Waters-Phase 6 |
Psychedelische Phase
Pink Floyd sind die wichtigste Band des Psychedelic Rock. Die treibende künstlerische Kraft ist Syd Barrett. Dies drückt sich vor allem in seinem bemerkenswerten Songwriting aus.
Programmatische Phase
Pink Floyd entwickeln den für sie typischen ätherischen Klang, der trotz seines atmosphärischen Reizes aber die Vorbilder der Rock- und Bluesgeschichte nie verleugnet. Mit dem Album Ummagumma erreichen die experimentellen Ambitionen der Band einen Höhepunkt. Das Meisterwerk dieser Phase ist das Album Meddle mit dem 23 Minuten langen Stück "Echoes".Klassische Phase
Es entstehen Konzeptalben von großer ästhetischer Einheitlichkeit und symphonischem Reiz. Meilenstein ist dabei das Album Dark Side of the Moon.Intellektuelle Phase
Roger Waters dominiert diese Phase. Text und intellektuelles Konzept erhalten eine deutliche Aufwertung. Kritiker dieser Phase meinen: auf Kosten der Ästhetik. Diese Phase endet mit der vorläufigen Auflösung der Band.Post-Waters-Phase
Ohne Roger Waters versucht die Band, die nun stark von Gilmour geprägt war, zur Klassischen Phase zurückzukehren.
Alle Bandmitglieder haben auch Soloalben veröffentlicht, denen unterschiedlicher Erfolg beschieden war.
- Bandseite (englisch, benötigt QuickTime)
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |