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Physiognomie

Als Physiognomie bezeichnet man die äussere Erscheinung des Menschen, speziell die für einen Menschen charakteristischen Gesichtszüge, vereinzelt versteht man darunter auch seine Statur - wie den Konstitutionstyp.

Gesichtsdeutung

Die Physiognomie als Gesichtsdeutung versucht Charakter und Zukunft anhand des Gesichts einer Person zu deuten.
Im asiatischen Raum hat die Gesichtsdeutung eine lange Tradition - viele Ärzte versuchten die Krankheiten ihrer Patienten in deren Gesichtern zu "lesen".
Berühmtester Vertreter der "europäischen" Physiognomie war
Johann Caspar Lavater (1741 - 1801), ein Freund Goethes. 1772 erschien sein Buch Von der Physiognomik. Die auf Größe, Form und Aussehen einzelner Gesichtsteile basierenden Charakterdeutungen waren äußerst populär und seine Lehre fand bis ins 19. Jahrhundert viel Beachtung.


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