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Philippinen

(Details)
Wahlspruch: Maka-Diyos, Maka-Tao, Makakalikasan at Makabansa
Amtssprachen Englisch, Pilipino
Hauptstadt Manila
Staatsform Präsidialrepublik
Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo
Fläche 300.000 km²
Einwohnerzahl 84.525.639
Bevölkerungsdichte 282 Einwohner pro km²
Unabhängigkeit von den USA am 4. Juli 1946
Währung Philippinischer Peso
Zeitzone UTC +8
Nationalhymne Lupang Hinirang
Kfz-Kennzeichen RP
Internet-TLD .ph
Vorwahl 63
Die Republik der Philippinen (Republika ng Pilipinas; der Name leitet sich ab vom spanischen König Philipp II) liegt im westlichen Pazifischen Ozean und gehört zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Indonesien im Süden. Der Archipel, der sich von 5° bis 21° nördlicher Breite und von 117° bis 126° östlicher Länge erstreckt, bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan.

Inhalt
1 Geographie
2 Wirtschaft
3 Politik
4 Spanische Namen
5 Geschichte
6 Tourismus

Geographie

Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 2.000 bewohnt sind. Nur 11 Inseln haben ein Fläche von mehr als 2500 km², die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros und Palawan.

Im Kern sind die Inseln die Spitzen über den Meeresspiegel aufragender submariner Gebirgsketten an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon - beide auf Luzon gelegen - in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit bis zu -10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde. Als Folge von Seebeben können riesige Flutwellen, die Tsunamis, entstehen.

Das Klima der Philippinen wird vor allem dadurch geprägt, dass kein Ort weiter als 100 km von der Küste entfernt ist. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26° C mit nur geringen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen im Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) alle zwölf Monate humid sind. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifunee über die Mitte und den Norden der Philippinen; zwischen 1945 und 2000 wurden die Philippinen von 349 Taifunen überquert oder gestreift.

Wirtschaft

Politik

Seit
1987 sind die Philippinen eine Präsidialrepublik. Der Präsident hat große Vollmachten, er beruft das Kabinett und kann das Parlament auflösen.
Das Parlament besteht aus Repräsentantenhaus und Senat.

Spanische Namen

Die Filipinos, aber auch Inseln, Landesteile und Ortschaften tragen zumeist spanische Namen - dies als Folge der rund 330 Jahre dauernden spanischen Herrschaft. Dennoch sprechen nur gerade etwa 3% der Bevölkerung Spanisch, doch sind Bemühungen im Gange, in Anlehnung an den Nationalhelden und Literaten José Protasio Rizal die historisch überlieferte Sprache wiederzubeleben.

Geschichte

Tourismus

Hauptartikel:
Tourismus in den Philippinen


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.