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Peter Handke

Peter Handke (* 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten)) ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer.

Erste Texte schrieb er für die Internatszeitschrift "Fackel" im katholischen Knabeninternat Tanzenberg. Ab 1961 studierte Handke Rechtswissenschaften in Graz. Nach ersten literarischen Erfolgen schloss er sich dem "Forum Stadtpark der Grazer Gruppe" an und brach 1965 das Studium ab, um sich ganz dem Schreiben zu widmen, nachdem der Suhrkamp-Verlag sein Romanmanuskript Die Hornissen angenommen hatte. 1966 gelang ihm ein spektakulärer Auftritt beim Treffen der "Gruppe 47" in Princeton, wo er sein provokantes Stück Publikumsbeschimpfungen vorstellte. In der 80er Jahren bereiste er unter anderem Alaska, Japan und Jugoslawien

Handke lebte nach Graz in Düsseldorf und Berlin, Paris, Kronberg im Taunus, in den USA (1978-79), Salzburg (1979-88) und seit 1991 in Chaville bei Paris (Frankreich) und in Salzburg.

1995 wurde Handke der Schiller-Gedächtnispreis verliehen. 1996 sorgte er mit der Veröffentlichung seines Reiseberichtes Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drine oder Gerechtigkeit für Serbien, in dem er die Serben als die eigentlichen Opfer des Bürgerkriegs bezeichnet, für einen Skandal. Am 28. September 2004 erhielt Handke den ersten mit 50.000 Euro dotierten Siegfried-Unseld-Preis. Auch mit dem Büchner-Preis wurde er ausgezeichnet.

Werke


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