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Wohl kommt es in Diktaturen oft zu einer gewissen Form des Personenkultes um den Diktator. Ausgeprägten "Personenkult" gab es etwa im Römischen Reich um Caesar (siehe auch 46 v. Chr), im deutschen Nationalsozialismus um Adolf Hitler, in religiös-nationalistischen Diktaturen wie um Saddam Hussein im Irak.
Personenkult in kommunistischen Diktaturen meinte in der DDR-Diktion die Herrschaft Stalins in der Sowjetunion und davon abgeleitet in den anderen Staaten des sozialistischen Systemss (Beispiele siehe unter Stalinstadt), um Mao Tse-Tung in China, um Nicolae Ceausescu in Rumänien oder um Enver Hoxha in Albanien.
Merkmale von Personenkult können sein
Beispiele für bis heute anhaltenden Personenkult sind Nordkorea (Kim Il Sung, Kim Jong Il).
In demokratischen Staaten sind der Selbstdarstellung vom Partei- und Staatsführern Grenzen gesetzt. Es können sich einige charakteristische Elemente des Personenkults ausprägen, die aber nicht unausweichlich sind (zum Beispiel Gleichschaltung der Medien).
In arabischen Diktaturen wie Saudi-Arabien, Kuweit, Libyen (Muammar al-Ghaddafi) ist die Bezeichnung Personenkult zumindest problematisch.
Personenkult ist zu unterscheiden sowohl vom Starkult als auch von der Heiligenverehrung (Ikone).
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