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Überblick
Paul Feyerabend beginnt 1946 in Wien mit dem Studium von Theaterwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Physik, Mathematik und Astronomie. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. erhält er ein Stipendium des British Council und geht zu Karl Popper nach London. Zwischen 1955 und 1990 durchwandert er viele Stationen, u.a. Berkeley, Hamburg, Auckland, Kassel, Yale, London und Berlin, um am Ende zwei Professuren gleichzeitig in Berkeley und Zürich anzunehmen. 1990 wurde er in Berkeley wie in Zürich emeritiert.
Feyerabend gilt zusammen mit Thomas Samuel Kuhn als Vertreter einer eher soziologisch orientierten relativistischen Wissenschaftstheorie. Anders als Kuhn war Feyerabend jedoch wesentlich radikaler und umstrittener. Gipfelnd im Ausspruch "Anything goes" sah Feyerabend Wissenschaft, neben beispielsweise Religion oder Kunst, nur als eine von vielen Möglichkeiten, Erkenntnis zu gewinnen. Eine Wertigkeit verschiedener Zugänge zur Wahrheit war nach Feyerabend nicht möglich, da diese Wahrheitszugänge untereinander inkommensurabel seien.
Besonders in späten Jahren war er ein Gegner des Kritischen Rationalismus von Popper.
Werke
- Kurzinhalte einiger seiner Werke
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