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Eine Skulptur, die den Einflüssen des Wetters ausgesetzt ist, erhält durch die chemischen oder korrosiven Einflüsse eine einzigartige, oft sehr attraktive Oberfläche.
In der zeitgenössischen Kunst wird Patina oft zur Unterstreichung der künstlerischen Wirkung einer Skulptur herangezogen. Der Prozess nennt sich patinieren. Die Oberfläche wird oft mit einer Farbschicht oder Lasur (beispielsweise Farbpigment mit Wachs vermischt) überzogen und dann mit verschiedenen Techniken weiterbearbeitet (kratzen, bürsten, polieren, etc.). Tiefen werden meist mit einer dunkleren Farbgebung betont, während die Höhen durch eine helle Farbgebung hervorgehoben werden. Dadurch gewinnt eine Skulptur an Plastizität, die Oberfläche wirkt lebendiger.
Für die Herstellung von künstlichen Patinas werden insbesondere folgende Materialien verwendet: Öllasur, Acryl, Wachs, Spirituslasur und Farbpigmente.
Kupfer-Patina sind Kupfer-(carbonat-sulfat-chlorid)-hydroxid-Gemische (basische Kupferverbindungen) und bilden sich z.B. auf Kupferdächern, die der Witterung ausgesetzt sind, während Grünspan ein Gemisch basischer Kupferacetate darstellt.
www.schatzversteck.de/htm/patinaarten.htm Patinierung antiker Münzen
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